Funksteckdosen, stromsparen ganz leicht gemacht

Funksteckdose mit FernbedienungFunksteckdosen sind kleine nette Helfer die Stromfressern im Haushalt Grenzen aufzeigen. Insbesondere Geräte mit Standby-Funktion wie etwa Fernseher genehmigen sich die ein oder andere Kilowattstunde. Mithilfe einer Fernbedienung lassen sich Elektrogeräte aus der Ferne ein- und ausschalten. Ein echter Komfortgewinn! Und so lässt sich bares Geld sparen! Auf dieser Seite finden Sie einige Funksteckdosen verschiedener Hersteller, sowie Zeitschaltuhren und sogenannte intelligente Steckdosen im Test und Vergleich, die Ihnen dabei helfen die Stromkosten zu senken.

Funktionsweise und Vorteile einer Funksteckdose

Die Funktionsweise von Funksteckdosen ist mit einigen Worten erklärt. Eine Funksteckdose ist einfach ein Stecker (oder eben eine Steckdose wenn man so will) welcher in eine Steckdose gesteckt wird und den Stromkreis an dieser Stelle auf Wunsch unterbrechen kann. Man kann sich eine Funksteckdose wie eine Erweiterung, oder auch Aufsatz für die Steckdose vorstellen, der per Schalter entsprechende geschaltet werden kann (Der Schalter ist in diesem Fall die Fernbedienung). Funksteckdose mit Fernbedienung Die meisten Funksteckdosen nutzen eine Frequenz um die 433 – 434 Mhz (433,95 Mhz, je nach Modell) um mit der Fernbedienung zu kommunizieren. Daneben gibt es dann noch die „Luxusausführung“ wenn man so will, eine Unterputz Funksteckdose welche fest verbaut werden kann. Weitere Funksteckdosen Modelle welche über einen Router gesteuert werden können sind ebenfalls gerade im Kommen und vereinzelt schon zu erwerben. Diese Funksteckdosen zählen dann schon eher zu den intelligenten Steckdosen . Ein Beispiel dafür ist die AVM FRITZ!DECT 200 welche in Kombination mit einer FRITZ!Box 7390 aus der Ferne erlaubt einzelne Geräte ein und ausschalten, den aktuellen Stromverbrauch auszulesen, oder die CO2 Bilanz zu ermitteln. Diese Vorteile bietet eine Funksteckdose Was genau habe ich denn davon wenn ich eine Funksteckdose nutze? Ist das nicht alles Spielerrei? Klare Antwort: Definitiv nicht! Insbesondere für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung sind Funksteckdosen oft eine gute Möglichkeit um zum Beispiel Lampen per Funk zu bedienen. Aber nicht nur für diese Menschen ist es eine Überlegung wert sich ein Funksteckdosen Set anzuschaffen. Mit einer Funksteckdose lässt sich so vieles bequem aus der Ferne steuern. Gerade bei der Reichweite welche aktuelle Funkschalter inklusive Fernbedienung heute bieten. Und neben dem Aspekt der Bequemlichkeit kommt noch ein ganz anderer Gesichtspunkt zum tragen. Funksteckdosen helfen dabei Strom zu sparen. Denn wer einmal den Verbrauch seines Fernsehers genauer untersucht, wird schnell feststellen, dass dieser im Standby doch gehörig Strom aus der Steckdose saugt, insbesondere wenn es sich um ein älteres Modell handelt. Richtig spannend wird es dann wenn sich findige Bastler mit Funksteckdosen auseinander setzen. Plötzlich lassen sich mit so einem einfachen Funksteckdosen Set Lampen, Radio und vieles mehr per Smartphone steuern. Ok nicht umbedingt etwas für Otto Normalnutzer, aber definitiv einen Blick wert. Insbesondere da es nicht zwingend ein hohes technisches Wissen voraussetzt sonder lediglich etwas Bastelfreude und Interesse. Möglich machen das unter anderem Arduino (Wikipedia) und RaspberryPi (Wikipedia). Hier ist nun noch eine kleine Liste welche Vorteile Funksteckdosen mitbringen.

Vorteile im Überblick

  1. Einfaches Ein- und Ausschalten von Geräten aus der Ferne
  2. Erleichtert Menschen mit Beeinträchtigungen den Alltag
  3. Stromsparen dank komplett abgeschalteter Stromfresser
  4. Keine aufwendigen Umbauten am Haus notwendig, in eine Steckdose einstecken und loslegen
  5. preiswert

Funktionsumfang einer Funksteckdose

Das leisten Funksteckdosen, Funktionsumfang und Co.

Schauen wir nun einmal was eine Funksteckdose so alles auf dem Kasten hat. Mit einer Funksteckdose lassen sich nahezu beliebige elektronische Apparate vom Stromkreis entkoppeln, bzw. wie der Name schon vermuten lässt per Funk fernsteuern. Dabei können Leistungen bis ca. 3000 Watt von einer Funksteckdose geschaltet werden. Das ist schon recht ordentlich. Das kann die Lampe in der Ecke sein, oder die Kaffeemaschine in der Küche, aber natürlich noch vieles mehr. Ein Funksteckdosen Set ist durch sein Konzept einfach, flexibel und nahezu überall einsetzbar. Hier ein kleines Video: Funksteckdosen Funktionsumfang – das funkt Den Befehl zum Ein- und Ausschalten erhalten Funkschalter (ein andere Name für Funksteckdose) wie eben schon erwähnt per Funk von einer Fernbedienung. Über kleine Schieberegler (welche sich auf der Rückseite der Funksteckdose unter einer kleinen Abdeckung befinden) lassen sich Steckdose und Fernbedienung koppeln. Im Auslieferungszustand ist dies meist schon vorgenommen worden. Dennoch erhält man dadurch die Möglichkeit eigene Kopplungen zwischen Steckdose und Fernbedienung vorzunehmen, und mehr Flexibilität.So kann auf einzelne eigene Wünsche und Umstände passend eingegangen werden kann. Dies kann etwas das gleichzeitige Schalten zweier Lampen an verschiedenen Orten per Funksteckdose sein. Wer noch etwas mehr Kontrolle per Funksteckdose ausüben möchte kann sich bei den intelligenten Steckdosen umsehen. Diese erfordern im Gegenzug jedoch oft zusätzliche Hardware, etwa einen Router oder ein Smartphone. Außerdem ist die Auswahl an intelligenten Steckdosen noch recht bescheiden, insbesondere im Vergleich zu Funksteckdosen Sets. Dafür bringen Intelligente Steckdosen, wie eben schon kurz erwähnt, einige zusätzliche Funktionen mit. Hier lassen sich auch automatisierte Schaltungen leicht umsetzen. Daneben sind natürlich das obligatorische Schalten per Fernbedienung (hier meist eine Smartphone App, oder ein Webinterface) möglich, aber auch einige nützliche Funktionen wie das Auslesen des aktuellen Verbrauchs, der Stromkosten und sogar die Co2 Bilanz. Eine weitere Alternative bieten eventuell Unterputz Funksteckdosen in Kombination mit Bewegungsmelder und Fernbedienung. Hierfür müssen jedoch Arbeiten am Haus vorgenommen werden, da diese Funksteckdosen wie der Name bereits sagt Unterputz verbaut werden.

Kosten einer Funksteckdose

Wir wissen bereits was eine Funksteckdose alles zu bieten hat. Aber was bezahlt man für diesen Spaß? In der Regel bekommt man Funksteckdosen wie wir bereits wissen in einem Set. Dieses besteht aus einer Fernbedienung sowie drei bis vier Funksteckdosen. Wir kommen noch einmal auf die Vorteile der Funksteckdosen zurück. Der letze Punkt passt genau hier hin: Eine Funksteckdose bzw. ein Funksteckdosen Set ist in der Anschaffung und im Unterhalt preiswert!

Aber was genau heißt preiswert?

Dazu betrachten wir zunächst folgende Preispanne: Funksteckdosen kosten zwischen 15€ und ca. 80€ Um es noch etwas genauer zu beschreiben: Eine ordentliche Funksteckdose oder besser gesagt ein Funksteckdosen Set bekommt man für ca.25€ – 40€. Einsteigermodelle beginnen schon bei etwa 15€, hier ist dann aber oft nur eine Funksteckdose im Set enthalten oder die schaltbare Leistung ist sehr begrenzt. Die Spitzenmodelle können bis zu ca. 80€ kosten. Hier befinden wir uns dann oft aber schon wieder bei den intelligenten Steckdosen, welche noch die ein oder andere Zusatzfunktion mitbringen. Der Preis ist natürlich auch immer von den persönlichen Vorstellungen und Anforderungen abhängig. Tipp: In den meisten Fällen empfiehlt sich ein Set mit einer Fernbedienung und drei Funksteckdosen zu kaufen. Für dieses sind rund ca. 30€ zu veranschlagen. Um Folgekosten zu vermeiden sollte beim Kauf auch darauf geachtet werden, ob das Funksteckdosen Set später einmal um weitere Funksteckdosen erweitert werden soll. So lässt sich die Auswahl auf das ein oder andere Set beschränken welches dieses problemlos erlaubt.

Das gibt es zu beachten

Hier finden sich abschließend noch einige Punkte auf die man vor bzw. während eines Kaufes achten sollte.
  1. Stromverbrauch
    Funksteckdose mit Fernbedienung Selbstverständlich braucht auch eine Funksteckdose selber etwas Strom um zu funktionieren. Dies sollte man beachten wenn man Geräte vom Strom kappen möchte die sich sonst dauerhaft im Standby befänden. Hier sollte man kurz überschlagen ob einem durch den Einsatz einer solchen Steckdose überhaupt ein Vorteil entsteht. Prinzipiell kann man jedoch sagen: JA! Denn: Der Strombedarf einer Funksteckdose liegt bei ca. 0,4 bis 5 Watt. Je nach Modell können aber auch höherer bzw. niedrigere Werte auftreten. Dies liegt jedoch locker unterm dem was beispielsweise ein Fernseher im Standby verbraucht. Daneben benötigt auch die Fernbedienung eine Stromversorgung. Die Stromquelle ist bei dieser eine Batterie.
  2. Reichweite der Funksignale
    Die besten Funksteckdose nutzt natürlich nichts wenn man direkt vor der selbigen stehen muss damit das Funksignal überhaupt empfangen wird. Es ist also unerlässlich, dass man beim Kauf auf eine ausreichende Reichweite der Funksignale achtet. Mindestens sollten es 15 Meter sein. Außerdem wichtig: Die Werte gelten im Regelfall nur für eine hindernisfreie Strecke.
  3. Im Laden lassen sich Funksteckdosen und Fernbedienung eventuell auch mal testen. So lässt sich prüfen wie weit die Fernbedienung von den Funkschaltern entfernt sein darf damit es mit dem Funk noch reibungslos funktioniert.
  4. Maximale schaltbare Leistung
    Ein sehr wichtiger Aspekt ist die maximale Leistung welche eine Funksteckdose schalten kann. Hier finden sich Werte zwischen 1000 und 3000 Watt. Die Leistung begrenzt indirekt die Geräte welche man anschließen kann. Denn eine Lampe mit 2000 Watt sollte schließlich nicht an einer Steckdose angeschlossen werden welche maximal nur 1000 Watt aushält 😉 Die meisten Funksteckdosen können 1500 Watt schalten, was für den allgemeinen Gebrauch auch vollends ausreicht.
  5. Erweiterungsfähigkeit
    Wenn die Flotte der Funksteckdosen später einmal vergrößert werden soll, lohnt es sich beim Kauf direkt darauf zu achten, dass dies mit dem gewünschten Set problemlos möglich ist. So lassen sich Kosten durch eine komplette Neuanschaffung vermeiden. Natürlich muss dann auch die Fernbedienung mit den neu erworbenen Funksteckdosen harmonieren, sonst geht der Funk ins leere. /li>
  6. Verarbeitungsqualität
    Eine wichtige Sache ist natürlich auch, dass die Funksteckdosen eine ordentliche Verarbeitungsqualität aufweisen. Gerade da es sich um Geräte handelt welche mit elektrischem Strom arbeiten ist es enorm wichtig keine Risiken einzugehen. Ansonsten können Lebensgefährliche Situationen entstehen. Ein Prüfzeichen des TÜV, GS oder auch CE sind gute Anhaltszeichen welche einem suggerieren, dass diese Funksteckdosen bedenkenlos eingesetzt werden können.
  7. Wie viel Strom verbraucht eine Funksteckdose?

    Funksteckdose RückseiteEin Funksteckdosen Set ist eine schicke Sache. Einfacher kann man seine elektrischen Geräte kaum ein und ausschalten. Doch was verbraucht so eine Funksteckdose überhaupt an Strom? Ist diese kein Kostenfaktor wenn dauernd eingesteckt, und damit stehts einsatzbereit? In diesem Beitrag wollen wir auf diese Fragen kurz eingehen.

    Unser Szenario

    Zunächst einmal hängt der Stromverbrauch einer Funksteckdose mit dem Einsatzzweck zusammen. Da es in der Regel aber nur sinnvoll ist einen Funkschalter dauerhaft in der Steckdose eingesteckt zu lassen gehen wir von diesem Szenario aus.

    Das Watt der Funksteckdosen

    Nun schauen wir uns die Bandbreite an in der der Stromverbrauch einer Funksteckdose liegen kann. Diese reicht von etwa 0.4 Watt bis hin zu schon recht stattlichen 5 Watt. Werte von 0.4 Watt erreichen dabei nur die Top Modelle. Im Alltag sollten Sie von einem Verbrauch zwischen 0.7 Watt und 1.4 Watt ausgehen. Natürlich unterliegen diese Werte kleineren Schwankungen, sind aber als Richtwert ein wichtiges Kriterium bei der Wahl eines Funksteckdosen Sets. Natürlich gibt es einige Modelle die sich ganze 5 Watt genehmigen. Dies erscheint im Vergleich zu anderen Funksteckdosen recht viel. Dennoch sollten Sie sich hier vor Augen führen welcher Strom gegebenenfalls fließen würde wenn keine Funksteckdose das Gerät vom Strom trennen würde. Beachten Sie weiterhin das die Einheit Watt lediglich die Leistung angibt nicht den Verbrauch an sich. Jedoch lässt sich anhand der Leistung recht gut auf den Verbrauch zurückschließen. Dazu einfach die Angaben in Watt in kWh umrechnen.

    Die Stromkosten einer Funksteckdose

    Schauen wir uns das doch mal bei den oben genannten Werten an. Nehmen wir doch die 5 Watt der „Stromfresser“. Wenn wir dies nun kurz umrechnen in kWh so erhalten wir einen Wert von 0,005 kWh. Das heißt wenn die Funksteckdose eine Stunde lang betrieben wird, so liegt der Verbrauch bei eben jenen 0,005 kWh. Aber so ganz lässt sich damit noch nichts über die Kosten sagen. Gehen wir nun mal davon aus das eine Funksteckdose 24 Stunden, an sieben Tagen die Woche und das einen Monat lang im Betrieb ist. Dann sind das im Schnitt 3,6 kWh Stunden die diese verbraucht, in Euro sind das aktuell so um die 1€. Aufs Jahr gerechnet also 12€. Dies ist durchaus vertretbar, insbesondere da wir hier sehr sehr großzügig gerechnet haben. Viele Modelle verbraten wie bereits erwähnt ja so um ca. 1 Watt im Schnitt. Aber Achtung: Beim Einsatz von mehreren Funksteckdosen (wie dies bei einem Set in der Regel üblich ist) summiert sich natürlich der Stromverbrauch. Wägen Sie also immer gut ab wo und wofür Sie eine Funksteckdose einsetzen. Fazit: Fassen wir also kurz zusammen. Eine Funksteckdose verbraucht natürlich selber etwas Energie. Dennoch steht diese durchaus im Verhältnis zum Nutzen den ein Funksteckdosenset bietet. Man kann Funksteckdosen daher ohne große Sorgen nutzen, und muss keinen Schock erwarten wenn die nächste Stromrechnung kommt. Im Gegenteil! Mit so einer Steckdose lässt sich oft bares Geld sparen.

    Wo kann man eine Funksteckdose einsetzen?

    Sicherlich haben Sie schon die ein oder andere Idee wo sich ein Funksteckdosen Set gut nutzen lassen würde. An dieser Stellen möchten wir dennoch einige Einsatzgebiete vorstellen. Zunächst einmal sollte noch erwähnt werden, dass eine Funksteckdose nur im Trockenen betrieben und eingesetzt werden kann. Denn eine Funksteckdose ist nichts anderes als ein kleiner elektrischer Apparat. Für die Gartensteckdose also nicht umbedingt die erste Wahl. Ansonsten sind Einsatzgebiete jedoch kaum begrenzt. Es gilt nur noch darauf zu achten, dass sich die Funksteckdosen problemlos per Fernbedienung steuern lassen, Stichwort: Funkreichweite. Kommen wir dann aber endlich mal zu den eigentlichen Einsatzmöglichkeiten eines Funksteckdosen Sets. Da wir bereits oben über den Ort philosophiert haben wollen wir dort noch kurz anknöpfen. Ob im Büro, Haus, der Garage im Gartenhaus oder sonst wo, überall da wo sich Steckdosen befinden lässt sich ein Funkschalter installieren. So jetzt geht es dann aber endlich los.

    Was kann ich alles per Funksteckdose steuern?

    Da fällt einem als erste mal eine Lampe ein, egal ob die Stehlampe in der Ecke oder der Scheinwerfer in der Hauseinfahrt. Weiterhin sind Küchengeräte, der Fernseher, der Pc, ein NAS Server, oder wahlweise die Rolläden (sofern elektrisch) per Funksteckdose steuerbar. Die Liste lässt sich beliebig fortführen. Im Gartenhaus kann das beispielsweise die Pumpe für den Gartenteich sein. Ein andere Bereich ist die Beleuchtung auf der Terrasse. Wie Sie sehen sind die Möglichkeiten zu weit um diese alle hier in Worte zu fassen.

    Funksteckdosen in allen Variationen

    Neben den Funksteckdosen für die Steckdose, also einen Aufsatz, gibt es auch Modelle die Unterputz verbaut werden können. Natürlich lassen sich solche Funksteckdosen auch per Fernbedienung steuern, ansonsten wäre der Name Funksteckdose auch nicht gerechtfertigt. Der Vorteil der Unterputz Funksteckdosen liegt aber klar auf der Hand. Es sieht einfach besser aus und fügt sich perfekt in den jeweiligen Raum ein. Meist lässt sich auf den ersten Blick gar kein Unterschied zu einer normalen Steckdose feststellen. Der Empfänger kann ebenfalls als schlichter Schalter in der Wand befestigt werden. Natürlich eigenen sich die Unterputz Funksteckdosen nicht umbedingt für einen nachträglichen Einbau. Sollte auf dem Plan jedoch eine Renovierung oder gar ein Neubau stehen, so kann eine Funksteckdose direkt mit in das Raumkonzept eingebunden werden. Dabei sollte man Überlegungen in alle Richtungen anstellen, da nachträgliche Änderungen nicht ganz so einfach möglich sind wie bei einem Funksteckdosen Set in Adapter Form. Eine Kombination aus fest verbauten Funksteckdosen und einem losen Set ist in einigen Fällen aber auch möglich. So lassen sich Engpässe zumindest übergangsweise gut lösen. Funksteckdosen die Unterputz verbaut werden lassen sich neben der obligatorischen Fernbedienung auch noch mit einem Bewegungsmelder ansteuern. Dieser wird ebenfalls Unterputz verbaut. Diese Kombination bietet daher zahlreiche Möglichkeiten, denn so lassen sich Funksteckdosen und angeschlossen Gerätschaften direkt auf mehrere Arten steuern. Im Gegenzug zu einem Funksteckdosen Set für die Steckdose kommt eine Unterputz Funksteckdose alleine daher. Sprich die Kosten für ein solches Modell sind teurer. Dies ist angesichts der etwas größeren Komplexität jedoch auch nicht verwunderlich oder zu bemängeln. Eine etwas andere Kategorie der Funksteckdosen deckt eine Steckdosenleiste ab die sich per Funk steuern lässt. Damit lassen sich dann mehrere Geräte auf einmal per Fernbedienung an und ausknipsen. Der Nachteil dieser Funksteckdosen ist, dass sich die einzelnen Steckdosen nicht separat ansteuern lassen. Alles an oder aus lautet hier die Devise. Für eine Arbeitsplatz im Büro mit Pc, Drucker und weiteren Geräten kann eine solche Funksteckdose dann aber wider Sinn machen. Natürlich lässt sich dies auch realisieren indem einfach eine Steckdosenleiste hinter eine Funksteckdose eines Funksteckdosen Sets geklemmt werden. Allerdings muss man dort auf die maximale Leistung achten, ansonsten raucht die Funksteckdose schnell mal ab und ist dahin. Bei modernen Computern und Geräten und einer schaltbaren Leistung von im Schnitt 1500 Watt pro Funksteckdose aber kaum noch ein Thema.

    Funksteckdose oder Zeitschaltuhr?

    Um einige Geräte im Haushalt automatisiert bzw. vereinfacht bedienen zu können kommen als einfache Plug & Play Lösungen Funksteckdosen und Zeitschaltuhren in Frage. Die Funktionsweisen dieser beiden Helferlein unterscheiden sich schon recht deutlich. Dennoch lassen sich ähnliche Szenarien sowohl mit Funkstecksdose als auch Zeitschaltuhr realisieren. Teilweise gibt es auch Kombinationen aus beiden Geräteklassen. Doch welches ist nun die bessere Wahl, Funksteckdose oder Zeitschaltuhr? In diesem Beitrag möchten wir dieser Frage ein wenig auf den Grund gehen.

    Funksteckdose – die Dose für alle Fälle?

    Eine Funksteckdose lässt sich einfach aus der Ferne an und aus knipsen. Dazu wird lediglich eine passende Fernbedienung benötigt. Bei Funksteckdosen Sets liegt diese bei, sodass hier direkt losgelegt werden kann. So lassen sich also nahezu beliebige Geräte per Knopfdruck vom Sofa aus bedienen. Egal zu welcher Zeit. Dies geschieht jedoch manuell. Logisch: Die Funksteckdose reagiert nur wenn auf der Fernbedienung ein Knopf gedrückt wird. Automatisierte Schaltungen sind somit nicht möglich. Zumindest direkt, den ein oder anderen Umweg gibt es da schon. Dazu seine an dieser Stelle der Arduino (Wikipedia) und der RaspberryPi (Wikipedia) genannt.

    Zeitschaltuhr – kommt Zeit kommt Strom

    Anders als die Funksteckdose lässt sich eine Zeitschaltuhr nicht per Funk aus der Ferne bedienen. Wie bei einer Funksteckdose lassen sich per Zeitschaltuhr aber verschiedenste Geräte vom Strom trennen oder eben anbinden. Die Zeit in der ein angeschlossenes Gerät an ist lässt sich vorher in der Zeitschaltuhr einstellen. Einmal festgelegt läuft der eigentliche Prozess, das Ein und Ausschalten ohne weiteres Zutun automatisch ab. Für den Fall das man ein an die Zeitschaltuhr angeschlossenes Gerät zwischenzeitlich man nutzen möchte, gibt es einen separaten Schalter an der Uhr welche den automatischen Modus überschreibt, und so das Gerät einschaltet.

    Funksteckdose vs. Zeitschaltuhr

    Bisher haben wir also noch einmal grob zusammengefasst was Funksteckdose und Zeitschaltuhr so zu bieten haben. Da wir aber noch auf der Suche nach einer Antwort sind welche der beiden Kandidaten der vermeintlich bessere ist, kommt es hier zu einer Art „Showdown“. Im Folgenden wollen wir die Unterschiede daher anhand einer Tabelle etwas genauer betrachten:
    Funksteckdose Zeitschaltuhr
    Manuelle Bedienung einfach, per Fernbedienung einfach, nur stationär an der Uhr selbst
    Automatik nein ** ja, einmal Zeit einstellen
    Flexibilität *nahezu universell einsetzbar (Maximalleistung beachten!) keine Begrenzung abgesehen von der Maximalleistung
    Bedienung Plug & Play, simpel ebenfalls simpel
    Haupteinsatzzweck Geräte per Funk steuern , für sich wiederholende Aufgaben zu unterschiedlichen Zeiten Geräte per Zeitautomatik steuern, für zur gleichen Zeit sich wiederholende Aufgaben

    * gemeint ist hiermit die Bandbreite der Nutzungsmöglichkeiten, also welche Geräte angeschlossen werden können

    ** mit Arduino/RaspberryPi lässt sich diese Funktion (und einiges mehr) hinzufügen

    Fazit: Kommen wir nun zu einer abschließenden Betrachtung. Funksteckdose und Zeitschaltuhr sind in ihren Einsatzzwecken zu unterschiedlich, als dass man einen Sieger küren könnten. Um dennoch ein zufriedenstellendes Resümee ziehen zu können fassen wir kurz zusammen: Eine Funksteckdose ist immer die beste Wahl, wenn es darum geht Geräte per Hand und nebenbei bequem vom Sofa aus zu bedienen. Zeitschaltuhren sind hingegen Funksteckdosen vorzuziehen wenn eine Aufgabe sozusagen im Hintergrund automatisiert ablaufen soll, dies könnte beispielsweise das Einschalten der Gartenbeleuchtung zu einer bestimmten Zeit sein.